
Gaby's Nudelküche
Dorf 48
B-4770 Deidenberg
Tel.: +32 80 / 34 13 57
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Unsere spezielle Produktionsweise:
Unser Teig mischt 20 Minuten, damit sich alle Geschmacksstoffe verbinden.
Die Nudeln trocknen bei niedriger Temperatur über längere Zeit (bis 20 Stunden), durch das reduzieren der Temperatur bleibt der komplette Geschmack erhalten.
Unsere Produkte:
Standartsortiment: Hartweizennudeln mit frisch ei (6 Eier pro Kg Nudeln) in verschiedenen Formen (Tagliatelle, spaghetti, fussilie, Reginetta, Radiatori, Maccheroni, Rigatoni, Muscheln.
Regionale Dinkelnudeln, kontrollierter Dinkel aus regionalem Anbau, ohne Eier (Informationen zu Dinkel finden Sie weiter unten)
Glutenfreie Buchweizennudeln (Informationen zu Glutenunverträglichkeit, Fachausdruck: Zöliakie finden Sie weiter unten)
Spezialnudeln: ständig neue Geschmacksrichtungen,alle ohne Eier
Sepia nudeln (Tintenfischtinte)
Gemüsenudeln: Tomatenspaghetti, Spinattagliatelle, Muschelform (Tomate, Spinat, rote Beete)
Gewürznudeln: Curryspaghetti, Chilispaghetti, Kräuterfussilie
Spezial Frühlingsnudeln Bärlauchtagliatelle
Winternudeln zum Dessert: Schokoladenspaghetti, Zimtnudeln
Herbstspezial: Steinpilztagliatelle
Sommerspezial: Minznudeln
Zusätzliche Leistungen:
Terminproduktionen
Sonstiges:
Verkauf Regionaler Produkte, Spezielle Marmeladen Framboiserie de Malmedy, Hof Peters Produkte (Sozialwerkstatt zur Integration behinderter Menschen)
Senf
Geschenkverpackungen mit Produkten dieser Gegend in speziellen Verpackungen, Edelstahlsiebe, Glaswaren, Metallkörbe,Ton, Seegraskörbe...
Dinkel:
Dinkel (Triticum spelta L.) oder "Spelz" (auch: Spelt, Fesen, Vesen oder
"Schwabenkorn") ist eine Getreideart und ein Vorläufer des heutigen Weizen.
Bezeichnungen in anderen Sprachen: engl. Spelt, frz. Épeautre, it. Spelta, span.
Espelta, poln. pszenica orkisz oder szpelc.
Dinkel wird in jüngerer Zeit insbesondere im ökologischen Landbau wieder
verstärkt angebaut. Ertragsmäßig bleibt er zwar hinter dem Weizen zurück, er
verträgt jedoch raueres Klima und ist resistenter gegen Krankheiten. Typische
Anbaugebiete sind Schwaben (Sorten: Bauländer Spelz, Schwabenkorn), Franken
(Frankenkorn), die Schweiz und Belgien (Rouquin).
Dinkel ist mit einem hexaploiden (sechsfachen) Chromosomensatz wie auch der
Weichweizen (Triticum aestivum) ausgestattet. Wildformen von Dinkel und
Weichweizen kennt man nicht, weshalb man annimmt, dass er durch Mutation aus
älteren Weizenarten wie dem Hartweizen (Emmer oder Triticum durum) mit 4-fachem
Chromosomensatz oder dem Einkorn (Tritivum monococcum), einer steinzeitlichen
Form, entstanden ist.
Verarbeitung
Im Unterschied zum Weizen ist das Dinkelkorn fest mit den Spelzen verwachsen
(wie z. B. auch Gerste), dadurch ist es zwar besser geschützt, die Verarbeitung
erfordert aber einen zusätzlichen Verarbeitungsschritt, es muss (z.B. auf
einem "Gerbgang") entspelzt werden.
DinkelZum Teil wird ihm auch eine größere gesundheitliche Verträglichkeit
zugeschrieben. Menschen mit Weizenunverträglichkeit können ihre Ernährung
komplett auf Dinkelmehl umstellen. Dinkel ist jedoch nicht glutenfrei! Menschen
mit Zöliakie, Sprue bzw. glutensensitiver Enteropathie dürfen keinen Dinkel oder
Dinkelprodukte zu sich nehmen.
Dinkelmehl kann zwar einen höheren Klebergehalt besitzen als Weizenmehl, seine
Backfähigkeit ist jedoch schlechter als die von reinem Weizenmehl.
Typische Dinkelmehlprodukte in der Bäckerei sind in Oberschwaben "Seelen" und "Knauzenwecken".
In der Nutztierfütterung spielt Dinkel keine große Rolle. Es gibt Versuche,
Dinkel in der Pferdefütterung einzuführen, auf Grund des hohen Stärkegehaltes,
der sehr schlechten Stärkeverfügbarkeit und der damit verbundenen
Leberproblematik verzichten die meisten Futtermittelhersteller mittlerweile
wieder darauf.
Geschichte
Dinkel war schon vor 5000 Jahren als Kulturpflanze im südwestlichen Teil Asiens
bekannt. Viel später wurde Dinkel in Mittel- und Nordeuropa vor allem im
südwestdeutschen, österreichischen und Schweizer Raum angebaut, was
archäologische Funde beweisen: Dinkel kam ab 1700 v. Chr. in der Deutschschweiz
vor. Im 18. Jahrhundert war Dinkel ein wichtiges Handelsgetreide. Pilgerväter
(christliche Wanderer) nahmen Dinkel als haltbare Frucht überallhin mit, daher
ist es heute weltweit verbreitet. Aus früheren Zeiten stammt die Tradition (wohl
ausgelöst durch mehrere Missernten hintereinander), dass ein Teil des Dinkels
schon vor der eigentlichen Reife (noch grün) geerntet wurde, um wenigstens über
den Winter zu kommen. Dieses unreife Getreide war aber nicht lagerfähig, weshalb
es gedarrt, d. h. getrocknet wurde. Dieses Grünkern genannte Getreide ist aber
nicht mehr backfähig. Es wird zu Suppen oder Grünkernküchle verarbeitet.